Seifenhalter: So schäumt’s sich schöner

Auf einem Tisch liegen typische Badutensilien: Eine Bürste, ein Schwamm, ein Stück Seife in einem Seifenhalter und Dekomaterial wie Muscheln. Foto: © Ulli Haessler, Lizenz: Creative Commons CC BY-SA 2.0 , Quelle: Flickr.com

Er ist selbstverständlich: der Gang zum Wasserhahn, um die Hände zu waschen. Doch dieser kann einem verleidet werden, wenn die Seife in der Schale so seltsam weiß und rissig oder gar schmierig aussieht. Um das Händewaschen auch weiterhin genussvoll zu gestalten, muss die Seife richtig gelagert werden – mit einem Seifenhalter.

Worauf muss bei der Lagerung geachtet werden?

Um der unappetitlichen Evolution des Seifenstücks von Anfang an entgegenwirken zu können, bedarf es eigentlich nicht viel. Es sollte lediglich der Grundsatz beachtet werden, dass Seife es nicht gern nass mag.

Nach der Benutzung muss die Seife also wieder schnell trocknen können. Das ist bei der Oberseite problemlos möglich, denn hier perlt das Restwasser ab. Allerdings sammelt es sich meist unterhalb des Seifenstücks, wodurch dieses dort permanent der Feuchtigkeit ausgesetzt ist und aufquillt, aufweicht oder auch aufreißt.

Die Seife sollte darum immer möglichst wenig Auflagefläche haben, wenn sie aktuell nicht in Benutzung ist.

Seifenhalterungen: Von der Schale bis zum Saugnapf

Glücklicherweise ist das Badezimmer einer der liebsten Spielplätze für Designer, weshalb es ein reichhaltiges Angebot an hübschem Zubehör gibt.

Seifenschalen

Ob nun aus Porzellan, Keramik, Metall oder Holz – Hauptsache die Schalen haben genug Löcher oder Ritzen, damit das Wasser abfließen kann. Einfach nur Rillen im Material reichen meistens nicht aus, da das Wasser so in der Schale stehen bleibt. Einige Modelle sind zudem auch extra noch leicht gewölbt, um den Abtransport der Feuchtigkeit zu unterstützen.

Seifenablagen

Häufig nutzt man diese Variante, um in der Dusche einen Platz für das Seifenstück zu haben. Ob sie nun aus Kunststoff oder aus Edelstahl gefertigt wurde – meist ist die Ablage eine Art Gitter, das an die Duschstange gehängt werden kann oder aber direkt an die Wand geschraubt wird. Auch hier gilt wieder die Regel: Nur so viel Auflagefläche wie nötig und so wenig Wasser wie möglich!

Seifenhalterungen mit Magneten

Diese Version hat wohl die geringste Auflagefläche: nahezu keine. Denn hier wird ein kleines Metallstück, das ähnlich wie ein Kronkorken geformt ist, mit etwas Kraft in das Stück Seife gedrückt – und fertig. Als Gegenpart dazu wird an der Wand eine Halterung mit einem Magneten befestigt, der das Seifenstück nach Benutzung fast freischwebend in der Luft behält, sodass es rundherum gleichmäßig trocknen kann.
Diese Modelle kennen die meisten wohl nur noch von den Großeltern – aber inzwischen gibt es sie auch in schickerer Optik.

Seifenhalter mit Saugnäpfen

Es sieht schon ein bisschen eigenartig aus, aber es ist tatsächlich kein exotisches Tiefseetier, sondern auch ein Seifenhalter – allerdings mit vielen kleinen Saugnäpfen an Ober- und Unterseite. So können die Seifenstücke auch bei kleinen oder schrägen Waschbecken sicher aufbewahrt werden: Die Saugnäpfe garantieren unten den Halt am Becken und bieten oben ebenfalls Halt und gleichzeitig genug Abstand, damit die Seife nicht im Wasser steht und es sich weiterhin schön schäumt!

Quellen

wikipedia.org/wiki/Seife
die-beautyecke.de
widerstandistzweckmaessig.wordpress.com
seife-pur.de
www.badkultur-berlin.de

One Comment

Maria

Hallo!

Ein Thema, das wirklich viele bewegt. Nichts ist ärgerlicher, als wenn die Seife mit der Zeit total aufgequollen ist.

Auf meinen Beitrag über die Seifenschalen habe ich viele Reaktionen und Zusendungen von Bildern verschiedener Seifenschalen bekommen.

Vielen Dank für das Verlinken zu meinem Beitrag!

lg
Maria

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